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Ohne Audio ist alles doof!

Ohne Audio ist alles doof!

Jeder kennt diese typischen Bilder mit dem Schaaf und dem Spruch „Ohne Dich ist alles doof!“ Dabei sieht man dann Sachen wie: „Schlafen doof, Fernsehen doof…“ und so weiter. Ich möchte jetzt nicht über tiefgründige Gefühle für Audio sprechen, doch aus eigener Erfahrung möchte ich dieses Motiv einmal auf die Medienlandschaft anwenden und sagen: „Ohne Audio ist alles doof!„. Ich gehe gleich etwas genauer auf einzelne Bereiche ein. Davor möchte ich aber kurz von meinen eigenen Erfahrungen sprechen, wenn es um die Produktion diverser Medienleistungen geht. Wir als Audioagentur sind oft ein Bestandteil einer Gesamtproduktion. Das erstreckt sich über verschiedene Bereiche. Alles wird zusammengerechnet und kalkuliert und von einem Auftragnehmer per Angebot an den Auftraggeber geschickt. Und manchmal passiert es leider, dass der Kunde dann anhand vom Budget verschiedene Leistungen kürzt. Darunter fällt meistens zuallererst der Audiobereich. Dabei ist Audio immens wichtig! Ohne Audio ist alles doof! – Video doof: Viele Kunden meinen beim Angebot, dass man die Audiobearbeitung wegrationalisieren kann. „Wir suchen uns einen coolen Song aus, die Videofirma soll den drunterlegen und darauf schneiden“. Das kommt gut und fertig ist der Imagefilm. Schade. Nicht für uns, sondern für den Auftraggeber. Denn mit einem amtlichen Sounddesign macht der ganze Film noch viel mehr her! Richtig abgemischt, mit Soundeffekten für das, was im Bild passiert, mit Soundeffekten für Kameraschwenks und Übergänge und mit einem professionellen Sprecher, der die Inhalte perfekt transportiert. Das Ganze dann optimal nachbearbeitet und für das entsprechende Medium gemastert. So macht ein Video Spaß, so schaut es sich der potentielle Kunde des Auftraggebers gerne an. Vor allem für unsere lieben Kollegen, die Sprecherinnen und Sprecher, möchte...
Schnee im Sommer

Schnee im Sommer

Schnee im Sommer? Das ist Quatsch! Im Sommer gibt es keinen Schnee, schon gar nicht, seitdem die globale Erwärmung so um sich greift, wie sie es gerade tut. Wir brechen ja einen Hitzerekord nach dem anderen. Wie in aller Welt komme ich also auf diese Überschrift? Ich komme darauf, da genau das unser Problem war. Für eine Produktion haben wir in der Soundkulisse Schritte im Schnee benötigt. Und es war Sommer. Da wir diese Art von Schritten noch nicht aufgenommen hatten und daher nicht auf unsere eigene Soundbibliothek zurückgreifen konnten, mussten wir improvisieren. Wir benötigten Schnee im Sommer. Vielleicht fragst du dich jetzt, warum in aller Welt man unbedingt Schritte im Schnee für Radiowerbung benötigt – man sieht es doch nicht, lass‘ den Menschen doch auf einem anderen Material laufen. Richtig, doch in diesem Fall handelte es sich um die Vertonung von Bewegtbild. Wir hatten also keine andere Wahl als realisitische Schritte im Schnee zu vertonen. Wir wollten auch keine fertigen Schritte kaufen und sie darunter setzen. Da es sich um Foleys handelte (Der Geräuschemacher (engl. Foley artist, franz. Bruitage, auch Footstep-Artist oder Walker) betreibt die Kunst des Nachvertonens von Geräuschen in Film, Fernsehen bei Szenen, deren Originalton aus technischen oder künstlerischen Gründen nicht verwendet werden kann oder etwa bei Animationsfilmen neu erschaffen werden muss), wollten wir die Geräusche synchron zum Bild aufnehmen. Das bringt einfach mehr Natürlichkeit in die Sounduntermalung. Also nachgedacht: Wie klingen Schritten im Schnee? Weich, man drückt die Schneemasse mit der Schuhsohle nach unten und komprimiert den Schnee. Dadurch entsteht meistens so ein Knarzen. Das hast du sicher schon einmal gehört. Was könnte jetzt dieses...
Radio ist tot, Spotify lebt!

Radio ist tot, Spotify lebt!

Eine sehr reißerische Überschrift, das gebe ich zu. Doch dazu eine Frage: Über welches Medium hörst du Musik? Nutzt du eher das Radio oder nutzt du eher Spotify oder andere Streaming-Dienste? Auch dort gibt es Werbemöglichkeiten. Darauf komme ich gleich noch zu sprechen. In letzter Zeit höre ich oft Sätze, wie „warum produziert ihr für Radio, das ist sowieso ein sterbendes Medium. Das macht’s nicht mehr lange“. Dieses, sagen wir mal Vorurteil, möchte ich gleich aus dem Weg räumen, denn es gibt Zahlen, die das widerlegen: 80% der Bevölkerung hören täglich Radio 30 Millionen Menschen hören morgens Radio 4 Stunden verbringt ein Hörer im Durchschnitt pro Tag mit dem Radio 76% hören Radio unterwegs Und genau das ist einer Gründe, warum Radio nicht aussterben wird. Die Hörer befinden sich meistens im Auto, auf der Arbeit, im Supermarkt, etc. Überall dort läuft hauptsächlich Radio. Zusätzlich ist Radio eine sehr schnelle Informationsquelle. Eilmeldungen werden direkt vorgelesen, man bekommt alle 30 Minuten die wichtigsten Nachrichten – bei lokalen Sendern auch die Lokalnachrichten. Man ist informiert über das Wetter, über die Verkehrslage und so weiter. Das verschafft dem Medium Radio einen guten Vorsprung bei allen Tätigkeiten „unterwegs“. Auf Streamingdienste greifen wir zurück, wenn wir sonst nichts anderes machen wollen als Musikhören. Spotify und Co haben die CD abgelöst, nicht aber das Radio. Ich sage nicht, dass das eventuell irgendwann passieren wird, doch aktuell ist das nicht der Fall. Dennoch gibt es ebenfalls Werbung auf diesen Streamingdiensten. Zumindest dann, wenn man keinen Premiumaccount hat. Genau diese Werbung hat einige Vorteile und man sollte sich als Werbetreibender ebenfalls mit dem Kanal Spotify befassen. Vor einiger...
Eigenlob stinkt!

Eigenlob stinkt!

Eigenlob stinkt! Das ist nichts Neues. Dennoch soll man sich in der Werbung selber anpreisen. Das ist wie bei einem Bewerbungsgespräch, wenn man seine eigenen Stärken und Schwächen sagen soll. Es fällt leichter, wenn verschiedene Freunde und Bekannte diese Frage bereits beantwortet haben und man auf diese Antworten zurückgreifen kann. Doch was tut man, wenn man sich selber anpreisen soll, ohne sich selber anzupreisen? Vor diesem Problem standen wir vor einiger Zeit. Grund: Wir hatten, aufgrund einer Kooperation, einen Sendeplatz für einen Eigenwerbespot im Radio angeboten bekommen. Radiowerbung für eine Audioagentur, die Radiowerbung anbietet. Das ist natürlich nicht unbedingt die einfachste Sache. Dafür gibt es ein paar Gründe: Die Hörer sind meist Endkunden und an Produkten oder Veranstaltungen interessiert. Eine Dienstleistung an den Mann zu bekommen, ist nicht einfach, vor allem in so einer Nische. Also brauchen wir ein Motiv, das der Hörer auch gut findet, obwohl er die Dienstleistung nicht braucht. Dann ist es eine Image-Kampagne, die jedem Hörer positiv im Kopf bleibt und sollte er mal mitbekommen, dass jemand Unterstützung im Audiobereich braucht, dann wird der Hörer sich daran erinnern. „Hallo, dieser Radiospot klingt geil weil er von uns ist – So könnte auch Ihr Spot klingen!“ Das klappt gar nicht, wie gesagt, man benötigt ein Motiv, das im Prinzip alle anspricht und dennoch den Kern des Spots, also unsere Dienstleistung, rüberbringt. Dieser Satz hier oben klingt schon wieder stark arrogant und nach Eigenlob. Zusätzlich spricht man über sich selbert, zwar durch einen Sprecher, aber man spricht direkt über sich selber. Das kommt nicht gut. Die Hörer müssen auf die Homepage kommen – denn aus einem Radio-...
Der neue LSR-Blog

Der neue LSR-Blog

Herzlich willkommen auf unserem neuen Blog! Um was geht es hier? Wir wollen euch an unserem Arbeitsleben in der Audioproduktionswelt teilhaben lassen. Mit all seinen Facetten! In unregelmäßiger Regelmäßigkeit freuen wir uns, dich mit Geschichten aus der Welt unserer Audioagentur und allen Produktionen, die wir fahren, zu versorgen. Also sozusagen erstklassiges Behind the Scenes Material! Beispiele hierfür sind Gehirnfasching beim Schreiben der Textvorschläge, besondere Produktionen mit prominenten Sprechern, High-Speed Werbung in 10 Sekunden oder das Sounddesign für eine Sonnencreme-Flasche (Spoiler: Wir verwenden dafür keine Sonnencreme, sondern etwas „Angeborenes“). Auf die Plätze, fertig und losgelesen! Schön, dass du dabei bist. In Kürze gibt’s den ersten vollständigen Blogbeitrag 🙂 Wenn du Anregungen hast, was dich aus dem Backstage-Bereich der Audiowelt interessiert, dann hinterlasse uns einfach einen Kommentar und wir werden schauen, dass wir dein Thema bald aufgreifen. Und jetzt noch ein Ohrwurm To-Go: Carglass repariert, Carglass tauscht aus! Bis denne, das LSR-Team   Verpasse keinen Blog-Artikel und abonniere unseren Newsletter >>hier<< Du willst spannenden Audiomarketing Tipps? Dann abonniere unseren Audiomarketing-Podcast >>Sound2Marketing<< (oder auf Spotify und Apple...