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Eigenlob stinkt!

Eigenlob stinkt!

Eigenlob stinkt! Das ist nichts Neues. Dennoch soll man sich in der Werbung selber anpreisen.
Das ist wie bei einem Bewerbungsgespräch, wenn man seine eigenen Stärken und Schwächen sagen soll.
Es fällt leichter, wenn verschiedene Freunde und Bekannte diese Frage bereits beantwortet haben und man auf diese Antworten zurückgreifen kann. Doch was tut man, wenn man sich selber anpreisen soll, ohne sich selber anzupreisen?

Vor diesem Problem standen wir vor einiger Zeit. Grund: Wir hatten, aufgrund einer Kooperation, einen Sendeplatz für einen Eigenwerbespot im Radio angeboten bekommen. Radiowerbung für eine Audioagentur, die Radiowerbung anbietet. Das ist natürlich nicht unbedingt die einfachste Sache. Dafür gibt es ein paar Gründe:

  1. Die Hörer sind meist Endkunden und an Produkten oder Veranstaltungen interessiert.
    Eine Dienstleistung an den Mann zu bekommen, ist nicht einfach, vor allem in so einer Nische. Also brauchen wir ein Motiv, das der Hörer auch gut findet, obwohl er die Dienstleistung nicht braucht. Dann ist es eine Image-Kampagne, die jedem Hörer positiv im Kopf bleibt und sollte er mal mitbekommen, dass jemand Unterstützung im Audiobereich braucht, dann wird der Hörer sich daran erinnern.
  2. „Hallo, dieser Radiospot klingt geil weil er von uns ist – So könnte auch Ihr Spot klingen!“
    Das klappt gar nicht, wie gesagt, man benötigt ein Motiv, das im Prinzip alle anspricht und dennoch den Kern des Spots, also unsere Dienstleistung, rüberbringt. Dieser Satz hier oben klingt schon wieder stark arrogant und nach Eigenlob. Zusätzlich spricht man über sich selbert, zwar durch einen Sprecher, aber man spricht direkt über sich selber. Das kommt nicht gut.
  3. Die Hörer müssen auf die Homepage kommen – denn aus einem Radio- oder einem TV-Spot wird heutzutage keine Kaufentscheidung mehr getroffen. Das ist bei einer Domain wie lastsalvationrecords.de nicht gerade einfach.

Das bedeutet, dass wir uns nicht selber loben sollten, ein Motiv ans tageslicht bringen müssen, mit dem jeder was anfangen kann und die Leute gleichzeitig noch, bei enstprechendem Interesse, auf unsere Homepage führen müssen. Wie löst man nun dieses Problem?

Die Lösung:

  1. Ein Motiv, mit dem jeder Hörer was anfangen kann. Glücklicherweise engagieren wir uns neben dem normalen Alltag und haben deswegen schon vor einier Zeit eine Kooperation mit One Earth – One Ocean e.V. Dabei geht es um die Befreiung der Ozeane vom Plastikmüll. Ein Thema, das gerade sehr aktuell ist. Wir spenden bei jeder Produktion einen Anteil an den Verein. Also ist unser Motiv: Mit Radiowerbung Gutes Tun!
  2. Selber sprechen = selber loben. Lösung im digitalen Zeitalter: Wir fragen einfach einen digitalen Sprachassistenten, ob man mit Radiowerbung Gutes tun kann. Anschließend erklärt der Sprachassistent, dass es da eine Firma gibt, die bei jeder Radioproduktion einen Anteil spendet. So müssen wir uns nicht selber loben und der digitale Sprachassistent übernimmt diesen Part. Und schon „stinkt“ der Spot nicht mehr nach Eigenlob.
  3. Die Leute müssen auf unsere Homepage gelangen: Also müssen wir unsere Domain ändern, beziehungsweise eine zusätzliche Domain erwerben. Eine, die ohne Probleme im Kopf bleibt. Nach einer kurzen Recherche war „mehrspots.de“ noch frei – perfekt!

So konnten wir die Schwierigkeit des Eigenwerbespots, der nach Eigenlob stinkt beheben und mit gutem Gewissen on Air gehen. Hier der fertige Spot zum Anhören – wie findet ihr ihn?

Vielen Dank fürs Lesen, wir hoffen, dass dir dieser kleine Einblick in die Gedankenwelt bei der Erstellung von Radiowerbung gefallen hat.

Bis bald
das LSR-Team

 

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