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Podcast-Homerecording für Jedermann!

Podcast-Homerecording für Jedermann!

Homerecording und Podcasts sind auf dem Vormarsch wie noch nie. Generell verliert das klassische Tonstudio immer mehr an Bedeutung. Das ist eine Entwicklung, die der Technik geschuldet ist. Wir selber merken das jeden Tag. Und man darf sich diesem Fortschritt auch nicht verschließen. Es gibt viele Vorteile, die dafür sprechen den Trend mitzugehen. Der finanzielle Aspekt ist einer davon. Ein komplettes professionelles Tonstudio kostet in der Einrichtung unfassbar viel Geld. Und wenn man es mal einrichtet, dann möchte man auch für alle Individualitäten gerüstet sein. Also große Räume für Bands und vielleicht sogar für das ein oder andere Orchester.

Wir arbeiten täglich mit Sprechern zusammen, die sich oftmals zu Hause eine Sprachkabine eingerichtet haben. Für den Zweck des Sprechens und Singens genügt das komplett und es ist eine gute und professionelle Lösung für das Home-Office.

Das erwarten wir aber von keinem Podcaster. Dieser Artikel behandelt das Homerecording in der Podcastwelt. Denn ein Podcast ist erstmal ein No-Budget-Projekt. Bis man an Sponsoren kommt dauert es eine Weile. Also muss erstmal selber produziert werden, oder man lässt produzieren. Wenn man produzieren lässt, dann muss man sich über die Qualität keine Sorgen machen. Wenn man selber produziert gibt es ein paar nützliche Tipps, die man beachten sollte. Eines vorweg: Du musst dir kein Studio einrichten! Wenn man sich aber durch die Podcastwelt hört, dann merkt man schnell, dass sehr viele Podcaster leider keine Ahnung von der Aufnahme haben und dass die Qualität oft mangelhaft ist. So wird es dann natürlich nie was mit Sponsoren für den eigenen Podcast.

Um zu verstehen, was bei einer Aufnahme wichtig ist möchte ich dir kurz die Bedingungen in einem Tonstudio beschreiben. Das Tonstudio ist akustisch ausgemessen und der Aufnahmeraum ist „trocken“. Das bedeutet nicht, dass wir in den Ecken keinen Schimmel finden, sondern das bedeutet, dass es kaum Reflexionen gibt (und natürlich ist kein Schimmel in den Ecken). Der Raum hat keinen Nachhall.
Zusätzlich ist der Aufnahmeraum gut von der gesamten Umgebung abgeschottet. Also hört man kein Auto, das vor dem Fenster vorbeifährt und auch sonst nichts. Das Equipment ist professionell und auf die Mikrofone abgestimmt. Jedes Mikrofon muss richtig eingepegelt werden, da sonst das aufgenommene Material zu laut oder zu leise sein kann. Dafür braucht man Mikrofonverstärker und diese Verstärker sollten kein Eigenrauschen haben, wenn man sie aufdreht. Viele kleine Interfaces (externe Audio Soundkarte) für HomeStudios schaffen das nicht.

Jetzt gebe ich dir drei Tipps, die deine Podcastaufnahme zu Hause so gut machen, dass du dir kein Homestudio einrichten musst. Ich selber spreche unseren „Sound2Marketing„-Podcast ebenfalls so ein. Ich habe mir das deswegen so ausgesucht, weil ich überall eine gute Aufnahme machen wollte. Ob ich nun zu Hause, im Hotel oder sonst wo bin.

  1. Nutze dein Smartphone für die Aufnahme. Der Vorteil liegt auf der Hand: Du benötigst kein Interface, kein Mirkfon und sonst keine großartige Technik. Die Smartphones sind mittlerweile so gut, dass die Aufnahmequalität absolut in Ordnung ist. Zusätzlich pegelt es automatisch ein. Dadurch ist das aufgenommene Signal nie zu leise oder zu laut.
  2. Schließe alle Fenster, stecke das Telefon aus oder schalte es auf Stumm und schaue, dass keine Störgeräusche in den Raum kommen. Somit hast du den Raum so gut es geht abgekoppelt. Natürlich ist das nicht perfekt wie im Tonstudio, doch im Normalfall passt das.
  3. Öffne den Kleiderschrank (oder einen anderen Schrank mit Stoff darin), hänge ein oder zwei Jacken an die offenen Türen und stelle dein Smartphone an einem Klamottenstapel auf. Dieser Punkt koppelt das Aufnahmegerät nochmal vom Raum ab und sorgt zusätzlich dafür, dass du dir einen kleinen Raum schaffst (nämlich der Kleiderschrank), in dem es kaum Reflexionen gibt. Also wird es keinen Nachhall geben.

Wie gesagt, genau so nehme ich auch unseren Podcast auf. Klicke auf den Link oben und höre dir das Ergebnis gerne an. Natürlich ersetzt der ganze Prozess kein Tonstudio, das ist klar. Und man sollte die aufgenommene Datei auch nachbearbeiten, damit sie noch besser klingt. Doch das ist eine günstige Alternative und eine super Lösung damit man seinen Podcast zu Hause in guter Qualität aufnehmen kann.

Ich hoffe, dass dir dieser kurze Einblick in unsere kreative Arbeit gefallen hat.

Vielen Dank für’s Lesen.
Das LSR-Team

 

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