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Mit Crossmedia zum Ziel!

Mit Crossmedia zum Ziel!

Das Marketing hat sich in den letzten Jahren deutlich gewandelt. Kaufentscheidungen werden mittlerweile anders getroffen, als es noch vor ein paar Jahren der Fall war. Der Grund ist die Digitalisierung, die es den Konsumenten einfach macht an Informationen zu kommen. Früher lief der Prozess vom Interessenten zum Käufer relativ einfach ab. Wer es sich leisten konnte, machte Werbung – entweder eine Plakatkampagne, Radiowerbung oder TV-Werbung. Alle drei Medien leben von Wiederholung und einer gesunden Penetranz. Der potentielle Käufer konsumiert die Werbekampagne auf dem Medium seiner Wahl und trifft anhand der Werbung seine Kaufentscheidung. Nach dem Motto: „Wenn das Topmodel dieses Shampoo verwendet, dann muss es gut sein. Das kaufe ich mir morgen mal!“ Auch zu diesen Zeiten gab es natürlich schon Crossmedia Kampagnen. Bei großen Kampagnen liefen Radiospots, TV-Spots und die Plakat-Kampagne parallel. Das erzeugte einfach mehr Aufmerksamkeit und die Kaufentscheidung konnte so noch schneller getroffen werden. Dann kam das Internet. Durch das Internet hat sich dieser Prozess deutlich verändert. Zum Einen haben sich neue Möglichkeiten für Werbekanäle aufgetan: Die eigene Homepage, Youtube, Spotify, Bannerwerbung, Google Marketing und vieles mehr. Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Durch das Internet konnten Informationen so einfach und so schnell abgerufen werden, wie noch nie! Jeder Nutzer verbringt automatisch Zeit im Internet, sei es im Büro, zu Hause oder unterwegs. Mit ein paar Klicks weiß man, wie der Lieblingsverein gespielt hat, wie das Wetter wird oder wie man eine Karotten-Ingwer-Suppe kocht. Diese Einfachheit hat sich in den Entscheidungsprozess eines potentiellen Käufers eingeschlichen. Das vorherige Beispiel mit dem Shampoo sieht nun folgendermaßen aus: „Wenn das Topmodel dieses Shampoo verwendet, dann muss es gut sein. Ich...
Produktion unter Zeitdruck

Produktion unter Zeitdruck

Manchmal muss es eben schnell sein – eventuell sogar rasend schnell. Der Hörfunk ist schnelllebig und es kommt immer mal wieder dazu, dass eine Produktionsanfrage von 14 Uhr um 17 Uhr in das Sendeprogramm des Radiosenders eingeplant werden soll. In diesem Zeitraum muss dann alles passieren: Text, Aufnahme mit dem Sprecher, Nachbearbeitung mit Soundeffekten und Hintergrundmusik und das finale Mastering inklusive Versand zum Sender. Klingt nach einer Herausforderung? Das ist es auch jedes mal aufs Neue. Doch ich bin genau in solchen Situationen sehr froh, dass wir in diesen digitalen Zeiten leben. Ich adaptiere den Produktionsprozess jetzt mal auf frühere Tage, die ich tatsächlich auch nur aus Geschichten kenne und nicht mehr aktiv miterlebt habe. Doch die Geschichten kommen von Menschen, die diese zeiten aktiv mitbekommen haben. Also erstmal die Spotproduktion früher: Die Anfrage kommt per Telefon. Über diesen Kanal geht auch die Anfrage an den Texter. Dieser schreibt den Spot in zwei Varianten und schickt uns schnell die Texte in einer Mail. Mit Glück hat man einen Texter direkt bei sich im Haus, dann spart man sich die Kontaktaufnahme. Denn jede Kontaktaufnahme könnte ein Problem haben: Der andere geht nicht ans Telefon. Okay. Der Text ist damit schonmal fertig. Jetzt geht es ans Aufnehmen und schonmal an die Wahl der Hintergrundmusik und des Sprechers. So, da stehen wir jetzt vor dem größten Problem. Der Sprecher muss so schnell wie möglich zum Studio fahren um den Spot einzusprechen. Welcher Sprecher wohnt jetzt direkt in der Nähe, hat Zeit und kann direkt herfahren? Dieses Problem lässt sich dann nur mit einigen Telefonaten lösen. Das ist zeitaufwendig und nervig. Und die...
Die Lizenz zum Senden

Die Lizenz zum Senden

Die Welt des Urheberrechts und der Verwertungsrechte ist groß und oft undurchsichtig. Wer kennt sich schon komplett damit aus? Musikstücke sind bei der GEMA registriert, das sind aber nur die Verwertungsrechte. Das Urheberrecht liegt beim Komponisten / Autor. Dann gibt es dabei noch das Verlagsrecht und die Aufführungsrechte. Für Menschen, die das erste Mal damit konfrontiert sind ein einziger Paragraphen-Dschungel. Bei Bildern ist das ja auch nicht so leicht. Auch hier gibt es den Urheber, Verwertungsrechte, die je nach Verwendung unterschiedlich bepreist sind. Das macht auch Sinn, denn die Lizenz für eine deutschlandweite Plakat-Kampagne sollte natürlich höher vergütet werden wie die Nutzung des gleichen Bildes für das Sommerfest vom örtlichen Sportverein. Und zusätzlich gibt es bei Bildern oder Fotos noch das Recht am eigenen Bild – man sollten also von jedem Menschen, der auf dem Bild zu sehen ist eine Genehmigung einholen. Es gibt noch weitere Dinge, auf die man bei Bildern aufpassen muss, doch kommen wir nun zu den einzelnen Rechten bei Radiowerbung. Ein Radiospot besteht aus mehreren Elementen: Text, Sprecher, Musik und Soundeffekte. Und im Endeffekt auch die Komposition, also das Zusammenspiel aller Bestandteile. Aus diesen Bestandateilen setzt sich der gesamte Produktionspreis zusammen. Gleich gehen wir auf die einzelnen Bestandteile etwas genauer ein. Zuerst eines vorneweg: Im Normafall, wenn nichts anderes ausgemacht ist, dann besitzt der fertige Radiospot eine Verwertungslizenz – natürlich für das vereinbarte Ausstrahlungsgebiet – von einem Jahr. Die Gesamtlizenz ist abhängig vom Ausstrahlungsgebiet, das ist vergleichbar wie bei oben genanntem Beispiel mit dem Bild für die nationale Plakatkampagne im Gegensatz zum lokalen Sportverein. So gibt es bei uns einen Lokalspot mit allem drum und...
Mineralwasser-Musik

Mineralwasser-Musik

Wie verbindet man die Werbebotschaft mit den anderen Bestandteilen eines Radiospots so gut, dass alles eine Einheit wird? Hierzu muss einfach alles passen. Und wenn man dazu die richtigen Komponenten gefunden hat, dann ist das ein Kinderspiel. Wie schonmal erwähnt gehören ein paar Dinge einfach zusammen: Biergarten und Blasmusik zum Beispiel. Oder harte Männlichkeit und Bruce Willis. So könnte man zum Beispiel das ultimative Deo mit der Stimme von Bruce Willis und dem Sound einer hektischen Stadt bei Nacht mit Sirenen bewerben. Die Botschaft des Deos könnte dann ich folgende Richtung gehen: „Schützt zuverlässig vor Schweißgeruch – in jeder Situation!“ Beim Biergarten sieht das ähnlich aus. Man nehme eine männliche Stimme, die in bayrischem Dialekt spricht. Im Hintergrundmusik hört man Blasmusik, oder noch genauer Polka und in der Werbebotschaft geht es um das Weißwurstfrühstück am kommenden Samstag um 10 Uhr. Das passt, das gehört zusammen. So kommt die Werbebotschaft an. Doch so leicht ist es leider nicht immer. Wir standen selbst vor einer großen Herausforderung, als wir den Auftrag hatten ein Mineralwasser zu bewerben. Welche Musik passt zu Mineralwasser? Welcher Sprecher passt zu Mineralwasser? Das sind die Fragen, die wir uns gestellt haben und so leicht war das nicht. Wir waren uns nichtmal sicher, ob wir eine männliche oder eine weibliche Stimme verwenden sollten. Natürlich kann man einen Schluck trinken und dann genüsslich „aaah“ sagen. Doch das gab es schon so oft, dieses Klischee wollten wir nicht direkt bedienen. Also wurde es knifflig. Die Lösung war ein Brainstorming. Wir haben uns erst überlegt, welche Attribute zu Mineralwasser pasen. Erfrischend, prickelnd, durstlöschend, klar, gesund – das fiel uns direkt ein....
Begriffsstutzigkeit

Begriffsstutzigkeit

Begriffsstutzigkeit – ein typisch deutsches Wort, oder? Ich habe eine Weile überlegt, wie ich diesen Blogartikel nennen soll. Im Grunde geht es darum, dass wir oft vor der Herausforderung stehen, dem Kunden die verschiedenen Möglichkeiten der Radiowerbung zu erläutern. Was macht für den Kunden Sinn? Was nicht? Wie kann er trotzdem im Radio in Erscheinung treten obwohl der Spot gar nicht von ihm selber kommt? Es gibt nicht nur die Möglichkeit eines Radiospots. Es gibt auch Reminder, Allongen oder Patronate. Und diese Begriffe benötigen natürlich jedes Mal eine Erläuterung, denn im ersten Moment ist so gut wie jeder erstmal begriffsstutzig. Eines gleich zu Anfang: Es gibt für jeden Werbenden eine Möglichkeit im Radio präsent zu sein. Manchmal muss man die entsprechende Kampagne und die gewählte Werbeform nur ein wenig anpassen. Und dafür gibt es diverse Werbeformen, die ich hier einmal kurz erklären möchte. Im Grunde ist das ein kleiner FAQ-Artikel, der uns aber nahezu täglich beschäftigt. Fangen wir mit dem Klassiker an, den jeder kennt: Der Radiospot. Das ist einfach und schnell erklärt. In einem Radiospot wird das Produkt oder die Dienstleistung des Werbetreibenden beworben. Mit einem, zwei oder noch mehr Sprechern, mit Soundeffekten und mit Hintergrundmusik – ganz nach den Wünschen des Kunden. Punkt. Noch Fragen? Vermutlich nicht. Wichtig ist nur, dass man mit seinem Radiospot auch auffällt und im Gedächtnis der Hörer bleibt. Dafür gibt es unter anderem auch die Möglichkeit eines Reminders. Ein Reminder ist, einfach übersetzt, ein Erinnerer. Und genau das tut er auch. Du hast das bestimmt schonmal im Werbeblock gehört. Es folgt ein Spot, sagen wir mal von McDonalds. Anschließend folgt ein weiterer...