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Die Musik passt nicht!

Die Musik passt nicht!

Biergarten und Blasmusik, Breakdance und HipHop oder Musical und Orchester – diese Begriffe gehören zusammen! Doch oftmals gibt es keine direkte Verbindung und die Suche nach der passenden Hintergrundmusik gestaltet sich schwieriger.

Da wir bei jedem Layout, das wir für einen Spot erstellen, auch immer Vorschläge für die Hintergrundmusik mitschicken, stellt uns das manchmal vor eine kleine Herausforderung. Vielleicht sollte ich kurz erklären, wie wir bei einem neuen Auftrag vorgehen. Zuerst fragen wir ein paar Randdaten ab, anschließend geht es an die Textentwürfe. Dabei achten wir bereits auf Sprecher, Musik und Soundeffekte. Das heißt, wir erstellen ein komplettes Skript in dem das alles vermerkt ist. Inklusive Musikstart, wo welcher Soundeffekt hinkommt, etc. Der Grund dafür ist der, dass der Kunde sich so ein besseres Bild vom fertigen Spot machen kann, er kann ihn sich besser vorstellen. Dieses Layout schicken wir dann zur Freigabe raus und sobald die Freigabe erteilt ist gehen wir in die Produktion.

Der Sprecher oder die Sprecherin sind im Normalfall kein Thema – hier suchen wir unsere Vorschläge aus, schicken sie mit und bekommen zügig eine Entscheidung. Bei den Soundeffekten gibt es ebenfalls so gut wie nie Redebedarf. Doch bei der Hintergrundmusik ist das manchmal anders. Denn welche Musik ist passend für eine Apotheke, ein Modegeschäft oder einen Friseur?

Aufgrund der Layouts suchen wir natürlich passende Musik aus und schicken hier drei Vorschläge mit. Manchmal kann sich der Kunde keines der Musikstücke im Spot vorstellen. Wenn er dann ein anderes Genre nennt, dann können wir reagieren. Wenn allerdings keine richtige Antwort kommt, sondern nur etwas in die Richtung, dass er sich im Grunde gar nicht festlegen will und wir ja die Profis sind, dann wird es etwas schwierig.

In diesem Fall gibt es eigentlich nur eine Lösung, denn sonst schickt man sich noch zehnmal diverse Musikvorschläge hin und her. In diesem besonderen Fall stellen wir den Spot komplett fertig und nutzen die Hintergrundmusik, die wir am geeignetsten finden. Denn, wie es das Wort schon sagt, es ist nur eine Hintergrundmusik.

Und bisher lagen wir damit immer richtig, der Kunde war immer vollauf zufrieden.
Woran liegt das? Wenn der Kunde sich die Layouts anschaut und die diversen Demos von Sprecher und Musik anhört, dann ist die Musik logischerweise nicht im Hintergrund, sondern absolut präsent. Später im Spot wird die Musik aber wirklich in den Hintergrund gemischt. Stimme und Soundeffekte liegen immer darüber.

Darum redet man gerne von einem Musikbett.
Die Hintergrundmusik soll lediglich eine Stimmung vermitteln und dafür sorgen, dass der Radiospot nicht zu trocken ist. Sie soll dabei nie präsent sein.

Darum haben wir unsere Arbeitsmethode in der Zwischenzeit angepasst: Wir schicken keine Musikdemos mehr mit, sondern schreiben in die Layouts nur eine Beschreibung. Sowas wie „Rockig, wie Bon Jovi“. Nach Text- und Sprecherfreigabe produzieren wir den Spot und es passt! Das erleichtert die Kommunikation und verwirrt den Kunden nicht.

Vielen Dank fürs Lesen, wir hoffen, dass dir dieser kleine Einblick in unsere Arbeit gefallen hat.

 

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