fbpx
0711 504 974 51

Stellen Sie sich vor

In Ihrem Radiospot reden Sie direkt mit dem Hörer. Wenn Sie in einem persönlichen Gespräch mit jemandem sind, den Sie noch nicht kennen, was ist Ihnen dann wichtig? Die Vorstellung des Gesprächspartners. Und das ist im Radio nicht anders.

handshake-440959_1920Stellen Sie sich am Anfang vor.

So hat man es bereits früh im Leben von seinen Eltern gelernt. Es gehört zum guten Benehmen dass man sich vorstellt. Natürlich muss man die Sache im Radio ein bisschen anpassen. „Hallo, ich bin der Werbebeauftragte der Firma XY und ich präsentiere Ihnen nun unseren Werbespot“ – so geht es nicht. Dennoch ist eine Vorstellung am Anfang wichtig.

Warum das so ist liegt auf der Hand: Ich glaube, dass Sie sich sehr wundern würden wenn Ihr Gesprächspartner im persönlichen Gespräch direkt beginnt über den Kern des Gesprächs zu reden ohne seinen Namen zu nennen oder, wenn man sich bereits kennt, zu fragen wie es Ihnen geht. Im Radio können Sie Ihren Gegenüber nicht sehen daher kann der Hörer noch gar nicht wissen ob er Sie kennt oder nicht. Darum ist die akustische Vorstellung sehr wichtig.

Zusätzlich zeigt eine kurze Vorstellung dass Sie mit Ihrem Namen zu Ihrem Produkt stehen und gleichzeitig Manieren haben. Das schafft Vertrauen zu Ihnen und dem Produkt. Natürlich kann Ihr Sprecher nicht sagen dass er so heißt wie Sie. Genau deswegen nutzen Werbetreibende so gerne einen fiktiven Charakter oder einen Promi der hinter dem Produkt steht. Ein gutes Beispiel ist Jürgen Klopp mit Opel. In einem Funkspot ging es wie folgt los: „Mein Name ist Jürgen Klopp und die von Opel…“ – Sie sehen wie beiläufig eine solche Begrüßung sein kann. Ein weiteres Beispiel für diese Vorstellungen sind die aus dem TV bekannten Kampagnen von 1&1 mit Marcel Davis.

Wenn Sie keinen Markenbotschafter haben dann lässt sich die Thematik auch anders lösen.
Ich zeige Ihnen an unserem Beispiel mit der Sonnencreme wie es funktioniert und nutze direkt ein paar andere Punkte die wir in den letzten Artikeln bereits gelernt haben:

[Kind]
„Die neue Sonnencreme von XY ist voll toll! Letzten Sommer musste ich wegen dieser doofen alten Sonnencreme immer warten bis ich ins Wasser durfte. Das war ätzend. Jetzt nicht mehr – die zieht ratzfatz ein!“
[Sprecher im lokalen Dialekt]
„Holen Sie sich noch vor Ihrem Urlaub die Sonnencreme von XY – schlankes Design, Lichtschutzfaktor 50 und in Ihrem Lieblingssupermarkt erhältlich. Enjoy the Sun“

Sie haben indirekt sofort genannt um was es geht. Wenn der Hörer nun Sonnencreme benötigt wird er nach diesem Anfang empfänglicher für die Attribute sein und sie sich auch besser merken können.

Fazit:
Die Vorstellung am Anfang ist eine äußerst wichtige Sache da der Hörer Sie nicht sehen kann und somit zuerst einen Bezug herstellen muss. Im Anschluss ist er empfänglicher. Wenn Sie einen Markenbotschafter haben zeigt die Vorstellung dass er hinter diesem Produkt steht und schafft Vertrauen. Sollten Sie keinen Markenbotschafter haben sollten Sie probieren gleich zu Beginn, am besten beiläufig zu erwähnen um was es sich handelt.

Wir wünschen Ihnen gute Geschäfte, beste Gesundheit und bedanken uns für Ihre Aufmerksamkeit.
Bis bald, Ihr Last Salvation Records Team

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.