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Wie du deinen Podcast noch heute verbessern kannst

LEVEL-UP YOUR PODCAST

Du drückst auf den Aufnahme-Knopf, fängst an zu sprechen und nach zwei Minuten fährt der große Lieferwagen eines deutschen Paketversandes an deinem Haus vorbei, parkt und schlägt die Tür zu. Nochmal. Neu beginnen. Zwei Minuten Inhalt deines Podcasts nochmal aufnehmen. Wie oft ist dir das schon passiert? Zugegeben, das ist ein Extremfall, aber in diesem Artikel wollen wir dir zeigen, wie du deinen Podcast durch die richtige Nachbearbeitung und die Wahl des Raumes, auf das nächste Level bringst.

Ein Artikel von Alex Flick

Wenn ich in die Podcastswelt eintauche und mir einen Überblick über viele verschiedene Podcasts verschaffe, dann merke ich schnell: Der Wille ist da, die Audioqualität oft nicht. Es erklingt ein vielversprechendes Intro mit Musik, ein paar Geräuschen und manchmal auch mit einem Profi-Sprecher, der dieses Intro spricht. Und dann? Ein mobiles Recordinggerät mit schlechter Soundqualität – zusätzlich lautes Atmen, P-Laute ploppen, schmatzen und Versprecher. Wenn es ganz mies läuft, dann hört man noch ein Grundrauschen auf der Aufnahme. Das kann zum Beispiel der Lüfter des PCs sein.

Jetzt kommen zwei Dinge, die deinen Podcast direkt besser machen:
1. Achte darauf, dass du einen möglichst ruhigen Raum hast – Fenster zu!
Am besten nicht zu viel Hall – das Wohnzimmer mit den Polstermöbeln schluckt den Hall normalerweise ganz gut. Ansonsten klappt es in den meisten Arbeitszimmern auch sehr gut.
2. Nutze ein richtiges Mikrofon (Tipp: Røde Podcaster) mit Popschutz, am besten ein Dynamisches. Da muss man zwar richtig nah ran, aber Nebengeräusche werden durch die Nutzung eines solchen Mikrofons drastisch verringert!

Dadurch sind jetzt die Nebengeräusche verringert, Die P-Laute ploppen nicht mehr und auch das laute Atmen ist etwas reduziert. Wenn du zusätzlich das Røde Podcaster Mikrofon benutzt, dann kannst du auch keinen mobilen Recorder mehr verwenden. Du bist direkt per USB in deinem Rechner. Aber keine Angst, eine Software musst du deswegen nicht direkt kaufen! Zum Aufnehmen genügen kostenlose Programme wie Audacity oder, beim Mac, Garageband. Dein Rechner bietet gleichzeitig auch, in den meisten Fällen, eine bessere Qualtiät als dein mobiler Recorder. Dadurch haben wir jetzt die Qualität des Podcasts, solltest du nicht bereits so, oder so ähnlich, produziert haben, deutlich gesteigert.

Damit der Hörer ein optimales Ergebnis bekommt solltest du jetzt noch schauen, dass alle Versprecher, Schmatzer und langen Pausen rausgeschnitten werden.
Dafür brauchst du dann allerdings ein Audioprogramm. Wenn dir das zu viel ist, dann gibt es hierfür Anbieter. Die übernehmen deine Nachbearbeitung.
Mögliche Programme sind, beim Mac, wieder Garageband (sogar kostenlos), oder beim PC Cubase oder Ähnliches.
Und hier kommt noch ein weiterer Vorteil dieser Programme zum Vorschein:
Du kannst, ohne großen Stress, Hintergrundmusik einblenden, deinem Podcast ein Intro und ein Outro verpassen und die ganze Sendung optimal nachbearbeiten – damit meine ich auch deine Stimme. Nutze den Equalizer um störende Frequenzen aus deiner Stimme zu entfernen, nutze den Compressor um deiner Stimme den nötigen Druck zu verpassen. Ich könnte noch ein Duzend weiterer Tools nennen.

Dadurch setzt du dich von der Konkurrenz ab! Wie gesagt, wenn dir das alles zu viel ist, dann gibt es Anbieter für die Nachbearbeitung.
Wer bin ich, dass ich dir sowas erzählen darf? Ich bin Alex Flick, habe Audio Engineering studiert und ich möchte die Qualität in der Podcastwelt verbessern. Ich rede von der Audioqualität. Die Inhalte deines Podcasts hast du dir gut überlegt und hier möchte ich gar nicht eingreifen. Aber ich schweife ab. Mit einem ehemaligen Kommilitonen habe ich die Audio-Agentur „Last Salvation Records“ gegründet und Podcasts liegen uns sehr am Herzen. Einigen Podcastern konnten wir schon neue und zufriedene Hörer durch verbesserte Audioqualität bieten. Und hierbei wollen wir lediglich unterstützen – du hast das Heft in der Hand, du schreibst deine Episoden und du nimmst sie auf. Wir kümmern uns um die Nachbearbeitung, das Intro und das Outro, die Hintergrundmusik und liefern dir die fertigen Episoden damit du dich auf das wesentliche konzentrieren kannst: Deine Inhalte.

Und um das Beispiel vom Anfang nochmal aufzugreifen: Ja, ein surrendes Geräusch oder der Lüfter des PCs können aus der Aufnahme entfernt werden. Das ist kein Problem.

Ich freue mich, wenn dich dieser Artikel inspiriert hat über deinen Podcast nachzudenken. Wenn du die Tipps in diesem Artikel beachtest, dann freue ich mich, schon bald deinen optimierten Podcast zu hören. Schicke mir gerne deinen Podcast und ich höre rein und gebe euch ganz unverbindlich Tipps für die Verbesserung der Audioqualität.

Zum Schluss wünsche ich euch weiterhin viel Spaß und Erfolg beim Podcasten!

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